Bricscad V10 Beta für Linux

Mit diesem kleinen Beitrag möchten wir Sie dazu ermutigen, Bricscad auch mal unter Linux zu testen. Es ist kein Geheimnis mehr, das die Fa. Bricsys mit Hochdruck an einer nativen Linux-Lösung arbeitet. Das Wort "nativ" haben wir hervorgehoben, um darauf hinzuweisen, dass Bricscad damit kein WINE oder ähnliches mehr benötigt, um auf verschidenen Linux-Plattformen zu laufen.

Momentan handelt es sich um ein Beta-Stadium, was schon soweit entwickelt wurde, dass man die Software auf der Homepage von Bricsys, oder hier auch direkt runterladen kann. Zwar muß man sich beim ersten Besuch registrieren, aber aus eigener Erfahrung wissen wir, das Bricsys diese Informationen nicht weiter gibt. Unterschieden werden folgende Downloads:

Der Leistungsumfang entspricht der von Windows bekannten Classic-Version. Zwar handelt es sich noch um eine englische Oberfläche, aber auf Nachfrage beim Hersteller wurde uns zugesichert, dass die fertigen Releases dann auch in den jeweiligen Landessprachen verfügbar sein werden.

Sollten Sie vorher noch keinen Kontakt mit Linux gehabt haben, gibt es einen einfachen Weg es selbst zu testen. Die Zeitschrift PC-WELT (LINUX 2/2010) beinhaltet eine CD, mit deren Hilfe man unter anderem Ubuntu 10.04 installieren kann. Wer sicher gehen will, kann das sogar auf einem USB-Stick tun. Zwar funktioniert das, aber aus eigener Erfahrung müssen wir sagen, dass es etwas sehr langsam arbeitet.

Ein Linux-Newbie, der etwas mehr Mut aufbringt und sich dennoch sein Windows nicht zerhacken möchte, sollte über eine Installation mittels Wubi nachdenken. In der Wikipedia finden sich nähere Informationen darüber.

Bei uns jedenfalls hat alles funktioniert, wie in der genannten Zeitschrift beschrieben. Ebenso die Bricscad-Installation.

Wie von einer Beta-Version nicht anders zu erwarten, sind noch nicht alle Funktionen voll ausgereift, aber schon allein, dass DWGs im Format 2010 geschrieben und gelesen werden können und auch DXF-Dateien kein Problem darstellen, ließ bei uns ein wenig sowas wie Begeisterung aufkommen. Die Verarbeitungsgeschwindigkeit der Wubi-Installation ähnelt der Windows-Variante. Zugegeben, es stellt sich etwas langsamer dar, ABER, immerhin haben wir es auch mit einer quasi virtuellen Umgebung zu tun. Übrigens lief Bricscad auch unter Ubuntu 10.04 vom USB-Stick. Allerdings sollte man in diesem Fall nicht mit der Stopuhr davor sitzen.

Danke fürs Lesen!

Screenshot von Bricscad 10.4.9-1 Beta unter Ubuntu Linux

Sie sind herzlich eingeladen, sich Bricscad unter Linux auf der INTERGEO 2010 in Köln auf unserem Stand

Halle 11.2, auf dem Stand 2C.110

anzuschauen und erklären zu lassen.

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