Allgemeines
Das Ziel der Lösung besteht darin, mit mobilen Geräten auf den Bestand des AutoGIS Geo-Datenservers zuzugreifen und vor Ort Sachdaten zu erfassen (z.B. Schäden) oder zu ändern (z.B. Ergänzung von Planunterlagen). Die Grundlage dafür bildet die AutoGIS Webauskunft.
Zu solch einer mobilen Datenerfassung wird lediglich die Verbindung eines Webbrowsers zum AutoGIS Geo-Datenserver benötigt. Im einfachsten Fall genügt dafür ein Netbook, elektronisches Feldbuch oder ein Tablet-PC mit Internetverbindung.
Anwendungsmöglichkeiten
Vor Ort ergeben sich damit vilefältige Anwendungsmöglichkeiten. Z.B.:
- Erfassung von Schäden und Zuständen
- Zuordnung von Media-Dateien wie Fotos, Sprachnotizen oder Videos
- Änderung oder Ergänzung von Sachinformationen
- Redlining
- GPS-Tracking (setzt GPS-Empfänger voraus)
- und vieles mehr
Sofern der verwendete Rechner über eine Möglichkeit des Empfangs von GPS-Signalen verfügt, kann sich der Anwender sofort seine eigene Position anziegen lassen und mit speziellen Funktionen auch seinen Weg tracken.
Datensicherheit
Im Interesse der Datensicherheit können die jeweils erforderlichen Funktionen und betreffenden Daten-felder nutzerbezogen freigeschaltet sein. Zur Verbindungs-herstellung mit dem AutoGIS Geo-Datenserver wird die Nutzung eines sicheren VPN-Tunnels empfohlen.
Die vor Ort erfaßten Daten werden auf dem Server online zwischengespeichert und erst nach Freigabe in den Bestand übernommen. Neben den vom Nutzer eingegebenen bzw. geänderten Daten werden in jedem Fall auch seine ID sowie Datum und Zeit gespeichert.
WebGIS und mobile Datenerfassung nun auch mit Smartphone
Dank der geolocation API in HTML5 können neben dem GPS-Empfänger auch weitere Quellen verwendet werden. Allerdings ist im Einzelfall zu prüfen, ob der Web Browser diese Spezifikation auch unterstützt.
Übrigens zeigen wir schon auf dem Oldenburger Rohrleitungsforum 2011 auch den Zugriff mittels Android Smartphones. Sollten Sie der Meinung sein, dass der Bildschirm dafür zu klein ist, zeigen wir Ihnen gerne, dass es doch geht. Spezielle Layouts enthalten nur die nötigsten Befehle. Auf eine Layerübersicht kann ganz verzichtet werden (muss aber nicht). Darüber hinaus wird schon die Anfangskartenansicht soweit gezoomt, dass man die GIS-Objekte auch selektieren kann. Die Zentrierung der Karte erfolgt über die Positionsabfrage. Anders ausgedrückt kommt man auch mit der vergleichweise ungenauen GPS (oder WiFi)-Position von einfachen Handys aus, weil ja die Karte verfügbar ist. Hier mal ein Photo vom Samsung Galaxy I9000 s mit der AutoGIS Webauskunft:

Die Menüs zur Datenerfassung wurden bewußt einfach gehalten. Somit kann man bequem seine Daten eingeben. Selbst ein "breiter Daumen" erlaubt die schnelle Eingabe von Werten. Vorzugsweise über Auswahlfelder:

Alle erfaßten Informationen werden sofort auf dem Server zur weiteren Auswertung gespeichert.
Native Android Apps zu Erfassung von Zustands- und Störungsdaten
Wie schon oben angedeutet, ist die Handhabung des Webbrowsers insbesondere auf kleinen Geräten manchmal etwas hakelig. Ausserdem gibt es trotz HTML5 und diverser Framewoks noch immer, und aus gutem Grund, Grenzen beim Zugriff auf die lokalen Ressourcen. Darum stellen wir zur DWA Landesverbandstagung 2011 in Fellbach eine alternative Variante mitels nativer Android Apps vor.
Android App oder HTML basiert?
Stellt sich die Frage, welche Variante gewählt werden soll. Das Ergebnis ist in beiden Lösungen ähnlich. Die aktuelle GPS-Position kann vom Gerät erfasst werden, was die Kartendarstellung der aktuellen Position ermöglicht. Ebenso kann der Anwnder in der Karte Objekte selektieren, und die zugehörigen Daten anzeigen sowie bestimmte Daten (z.B. Störungen oder Zustände) erfassen.
Für die HTML-Variante spricht also ganz klar, dass sie von allen (gängigen) Browsern unterstützt wird. Wir haben diese Lösung mit iPhone, iPad, verschiedenen Android und Nokia-Geräten erfolgreich getestet. Lediglich Geräte mit dem Windows Phone 7 verhielten sich sperrig. Eine Objektselektion (z.B. Leitungen oder Armaturen) war damit nicht möglich. Allerdings liegt dieser Test auch schon drei oder vier Monate zurück.
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Android App |
Web Browser |
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Allerdings hat der browserbasierte Ansatz auch Grenzen. Erstens bei den Zoom- und Scrollfunktionen. Im rechten Bild können Sie die vielen kleinen Pfeile sehen. Diese dienen dem Scrollen des Bildes. Die Zoom-Funktion (in und out) werden mitels der darunter liegenden Lupen-Symbole aufgerufen.
Die AutoGIS Android App nutzt dagegen die Touch Screen Funktionalität des Smartphones oder Tablet-PC's. Damit steht dem Anwender natürlich auf den relativ kleinen Displays deutlich mehr Platz für die Karte zur Verfügung.
Die weiteren Funktionen, wie z.B. zum Abruf der GPS-Position oder zum Aufruf der Maske für die Störungs- und Datenerfassung können über die Menütaste des Smartphones angesprochen werden. Das bringt eine Platzeinsparung von mehr als 20% zu Gunsten der Karte. Darüber hinaus ist die Selektion von Objekten in der Karte deutlich genauer.
Neben der Menü-Taste nutzt die Android-App auch weitere Hardware-Möglichkeiten, wie z.B. die eingebaute Kamera. Die unten stehende Abbildung zeigt, wie Bilder aus der Android-Galerie hinzugefügt werden.
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Fazit: Wer ein Android Smartphone einsetzt, sollte auf die App zurückgreifen. Für alle anderen Geräte empfehlen wir die browerbasierte Lösung.
Wir sind Aussteller auf der DWA Landesverbandstagung Baden-Württemberg 2011 in Fellbach
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