Datenintegration
AutoGIS verwendet wahlweise AutoCAD, AutoCAD MAP 3D oder Bricscad zur Bearbeitung graphischer Elemente. Damit bekommt der Anwender extrem leistungsfähige und bekannte Werkzeuge zur graphischen gestaltung seiner Karten und Pläne an die Hand.
Eine Besonderheit von AutoGIS besteht nun darin, dass spezielle Befehle zur Graphikbearbeitung bereit stehen, die sich gleichzeitig auf die Datenbank auswirken.
Beispiel: Der Bearbeiter ändert die Lage eines Schiebers. Im CAD-Kontext verschiebt er also einen Block. Bei Verwendung des entsprechenden AutoGIS-Befehls wird sofort die Lageinformation in der Datenbank (DB) gespeichert! Gleiches betrifft die Lage der Beschriftungen. Umgekehrt werden mittels spezieller Refreh-Befehle auch sofort DB-Änderungen in der Graphik dargestellt.
Die Abarbeitung solcher Befehle erfolgt innerhalb einer Transaktion. Zu jedem Zeitpunkt ist damit die Konsistenz des Datenbestandes gesichert.
Wer die FDO-Arbeitsweise von älteren AutoCAD MAP-Versionen kennt, wird dieses Verfahren sehr zu schätzen wissen. Denn es entfällt das lästige Aus- und wieder Einchecken von Elementen!
Getrennte Bearbeitung
Natürlich ist es in vielen Fällen (z.B. bei der Vorkartierung, Planungen) gar nicht gewünscht, sofort auf der Datenbank zu arbeiten. In solchen Situationen nutzt der Anwender einfach die nach wie vor voll erhaltene CAD-Funktionalität. Die Graphiken können in von AutoGIS automatisch verwalteten DWG's gespeichert werden.
Erst zum gewünschten Zeitpunkt übernimmt der Anwender dann die Daten in die DB. Ebenfalls mit AutoGIS-Befehlen.