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Rein graphische Daten werden vorzugsweise im SDF- oder ESRI-Shape-Format importiert. Auch eine Verarbeitung von
DWG-Daten ist prinzipiell möglich, bringt aber keine signifikanten Vorteile.
Alternativ zu graphischen Formaten kann MapGuide Datenbankinformationen verarbeiten. Das geschieht grundsätzlich über Feature Data Objects
(FDO). Solche FDO stehen unter anderem für ODBC-, aber auch für Oracle Spatial, MySQL und weitere Datenquellen zur Verfügung.
Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt, mit Ausnahme der ODBC-Schnittstelle, deutlich
effizienter. Effizienter bedeutet in diesem Zusammenhang zweierlei:
Erstens handelt es sich dabei um eine Verknüpfung mit der Datenbank. Es werden die jeweils aktuellen Informationen abgebildet. Im Gegensatz dazu
handelt es sich bei der Nutzung von Graphikdaten (SDF, SHP, …) um einen reinen Import.
Zweitens geht die Verwendung von Datenbankinformationen um ein Vielfaches schneller, sofern es sich um OGC-konforme Formate handelt.
Da bei der Erfassung alle AutoGIS-Objekte in der Datenbank gespeichert werden, verwendet das Auskunftssystem vorzugsweise die FDO-Schnittstelle. Beispielsweise kommen nicht nur die Netzelemente, sondern auch deren
Beschriftungen und Bemaßungen aus der Datenbank.
Nach dem Import bzw. der Verknüpfung der Daten, nimmt man im MapGuide Studio für jeden einzelnen Layer dessen Gestaltung vor. Unter anderem die Zuweisung von Farben und
Linienarten, die Zuordnung von Bildern aus Symbolbibliotheken oder die Definition der Beschriftungen. Das erfolgt für beliebige Zielmaßstäbe. Die Layer werden anschließend zu Karten zusammengefaßt. Diese wiederum bilden
die Grundlage zur Herstellung des endgültigen Layouts. Unter Verwendung einer zuvor definierten Karte wird darin unter anderem die Lage der einzelnen Browser-Frames, aber auch die Zuordnung der jeweiligen Programme und Scripte
festgelegt. Zum Beispiel zur Anzeige von Sachdaten für selektierte Graphikelementen.
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